Vertreter der Jungen Union Marburg-Biedenkopf blicken auf ein bewegtes Pfingstwochenende zurück. Traditionell findet Pfingsten der Landestag der Jungen Union Hessen statt, auf dem personelle Entscheidungen getroffen, aber vor allem inhaltliche Themen diskutiert und in Form von Anträgen beschlossen werden.

Dieser 101. Landestag in Kassel-Baunatal war besonders und von mehreren Highlights gekennzeichnet. Nicht nur kamen die hessischen JUler erstmalig nach der Pandemie wieder zweitägig und in Präsenz zusammen, auch Ehrengäste wie Volker Bouffier und den neu gewählten Ministerpräsidenten Boris Rhein durften sie begrüßen.

Während sich Volker Bouffier mit einem emotionalen Auftritt von „seiner“ JU verabschiedete, machte Boris Rhein unter ohrenbetäubendem Applaus der Anwesenden deutlich, dass die Jungen Union eine große und zentrale Rolle in seiner Arbeit an der Spitze des Landes haben wird.

Neben den beiden Leitanträgen „Moderne Volkspartei – modernes Hessen 2035“ und „Bauen, Wohnen, Heizen: bezahlbar und effizient“ haben die Delegierten zudem über 177 allgemeine Anträge abgestimmt. Mit insgesamt 12 eigenen Anträgen konnte sich auch die heimische JU Marburg-Biedenkopf inhaltlich profilieren. So forderten sie unter anderem eine Reformierung der Schulpsychologie, mehr Investitionen in den Zivil- und Katastrophenschutz, eine Entkriminalisierung des Lebensmittel-„Containerns“, einen für gewisse Personengruppen gebührenfreien Personalausweis sowie eine Reform des Denkmalschutzes.

Bericht vom 101. Landestag

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